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Grenzdokumentations-Stätte von Schließung bedroht!

Durch die bewilligten Fördergelder des Landes Schleswig-Holstein in 2018 und 2019 konnte die Umgestaltung der Ausstellung und die Renovierung der Grenzdokumentations-Stätte (GDS) einer sicheren Zukunft entgegensehen. Diese scheinbare Sicherheit wird nun durch den Antrag der SPD im Jugendhilfeausschuss der Hansestadt massiv gefährdet, da die gemeinsame Nutzung des ehemaligen Zoll-/BGS Gebäudes durch die GDS und den Jugendtreff zugunsten des Jugendtreffs extrem verschoben werden soll.

Demnach soll den Jugendlichen des AWO Treffs das komplette Außengelände incl. Parkplatz vor und hinter dem Gebäude zur alleinigen Nutzung überlassen werden. Grundlage ist eine Befragung von Jugendlichen, die ihre Wünsche äußern durften und natürlich die Abgeschiedenheit ohne Kontrolle hier am Ende von Schlutup gegenüber sämtlichen Alternativstandorten bevorzugen.

Festzuhalten ist, dass das Angebot der AWO nur von ca. 3-6 Jugendlichen pro Tag genutzt wird, wobei wechselnde Gesichter nicht festzustellen sind. Diese Kleingruppe wird von drei Betreuern angeführt. Wird dem Antrag der SPD stattgegeben bedeutet das, dass unsere Besucher auf dem Gelände weder parken, noch auf sicherem Weg unseren Eingang erreichen, wenn Jugendlichen dort skaten, Radfahren und Fußball spielen dürfen. Der jetzt bestehende Lärmpegel einer bisher kleinen Gruppe wird durch weiteren Anstieg sich nicht mit einer Dokumentationsstätte und dem dort vermittelten Thema vertragen. Die Besuchergruppen, die mit dem Bus anreisen, z.B. Schulklassen aus ganz Deutschland und Frankreich, werden ausbleiben.

Wir haben uns, trotz der bereits seit mehreren Jahren andauernden Probleme, bisher immer bemüht, Streit zu vermeiden und uns ruhig verhalten.

Die Hansestadt Lübeck, die außer Berlin als einzige Großstadt direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze liegt, hatte bisher kein Interesse, die Ausstellung in dem authentischen Grenzgebäude zu unterstützen. Ganz im Gegensatz zum Engagement anderer Bundesländer, wo großzügig Unterstützung im finanziellen und personellen Bereich erfolgt. Als Beispiel sei hier nur Schlagsdorf (MV), Teistungen (Thüringen/Niedersachsen) und Schifflersgrund (Thüringen/Hessen) aufgeführt.

Im Gegenteil, die Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins hier in Lübeck, die diese Dokumentationsstätte erst initiiert und möglich gemacht hat, wird ignoriert und mit Füßen getreten. Durch den Antrag der SPD auf Wegnahme der Außenflächen (Parkplatz und Ausstellung) und Änderung in eine Spielwiese für die geringe Zahl der Nutzer des Jugendtreffs wird der GDS die Voraussetzung für weitere erfolgreiche Arbeit entzogen, es besteht dadurch die Gefahr einer drohenden Schließung.

Wir sind jetzt nicht mehr in der Lage, den Kampf allein durchzustehen und haben uns entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen, nachdem wir jahrelang still gewesen sind. Die Problematik zwischen dem Jugendtreff und der GDS besteht schon länger, da es immer wieder zu Zerstörung von Ausstellungsteilen, Ruhestörung und Drohungen gegen Mitarbeiter der GDS gekommen ist. Versuche, die Jugendlichen in die Arbeit einzubeziehen sind leider gescheitert. Angebote anderer, besser für Jugendliche geeigneter Standorte wurden vom Jugendtreff immer wieder mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.

Wir arbeiten ehrenamtlich, um den Ort als Gedenkstätte für alle Generationen zu erhalten, denn wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten.

Wir benötigen nun die breite Unterstützung der Öffentlichkeit und haben daher die Landespolitik und die Medien informiert, um zu verhindern, dass in der GDS die Lichter ausgehen.


Der Vorstand


https://www.facebook.com/Grenzdoku.Schlutup/?ref=br_rs


Wer mithelfen kann / möchte, den 30. Jahrestag des "Mauerfalls"  zu zelebrieren, ist herzlich aufgerufen, sich beim Vorstand der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup zu melden (per Mail oder telefonisch, siehe Angaben in dieser Homepage). Jede Hilfe ist sehr willkommen - D A N K E !


Liebe Mitglieder und Freunde des Grenzmuseums,

unser Verein möchte zum 30-sten Jahrestag der Grenzöffnung eine Chronik herausgeben.

Themen:

30 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Förderverein – 15 Jahre Grenzdokumentations-Stätte. Wir suchen dafür noch Unterlagen, Fotos, Dokumente, Berichte usw. von Ereignissen aus den letzten Jahren.

Bitte kramt in euren Kisten, Fotoalben oder Aktenordnern!

Bestimmt gibt es viele unentdeckte Schätze, die unsere Geschichte, die Geschichte der Grenze und der Grenzöffnung erzählen.

Wir freuen uns auf Eure/Ihre Anrufe. Direkt bei uns im Hause unter 0451-6933990 (AB, wir rufen auch gern zurück), Ingrid Schatz 0176-80573551 oder unter 0451/497449 ( H.U.Kottich).

Gern könnt Ihr uns auch Unterlagen per Mail senden: info@grenze-luebeck.de



                


 




 

 

 

 

 

 

                                               




   
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