Liebe Freunde, Mitglieder und Sympathisanten der Grenzdokumentationsstätte, wir haben schon seit längerer Zeit darüber berichtet, dass die linken Bürgerschaftsmehrheiten der Stadt Lübeck durch einen Beschluss vom 24.2.2011 die Absicht hatten, das Grenzmuseum mit einer monatlichen Miete von 500 Euro zu belasten. Bei einer jährlichen Einnahme von ca. 2000 Euro hätte dies die Schließung des Grenzmuseums bedeutet.
Der Protest ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst vereinzelt, dann lawinenartig wuchs der Widerstand in der Bevölkerung gegen die Pläne von Rot-Rot-Grün, das Museum indirekt abzuwickeln. Unzählige Leserbriefe, Spontaneintritte in den Verein, Gespräche, Sympathiebezeugungen und fast 16000 Unterschriften für den Erhalt des Grenzmuseums bewiesen, dass die Menschen anderer Meinung waren als die Politiker, die glaubten, sich in arroganter Weise über die große Akzeptanz des Museums in der Bevölkerung hinwegsetzen zu können.
Der Hartnäckigkeit des Vorstandes und all der vielen Menschen, die uns in dieser schwierigen Zeit Mut zugesprochen haben, ist zu verdanken, dass jetzt zwischen der Grenzdokumentationsstätte und der Stadt Lübeck ein neuer Mietvertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen werden soll. Die Mietzahlung an die Stadt Lübeck entfällt, dafür verpflichtet sich der Verein Grenzdokumentationsstätte Lübeck-Schlutup e.V., das Museum und die Außenanlagen zu pflegen - eine Forderung, der wir ohnehin schon seit Jahren nachgekommen waren!
Damit ist unser Ziel erreicht: die drohende Schließung ist abgewendet und es besteht Planungs- und Existenzsicherheit auf unbestimmte Zeit. Dies erfüllt uns mit Freude und Genugtuung. Jetzt kann weiter daran gearbeitet werden, das Museum auszubauen,die Sammlung zu komplettieren, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und pädagogische Konzepte voranzutreiben. Unser Dank gilt den vielen Besucherinnen und Besuchern, durch deren Protest der Erhalt der Grenzdokumentationsstätte gesichert wurde, ebenso den vielen helfenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Sponsoren und allen, die an die Zukunft des Museums geglaubt haben.